Freitag, 27. April 2012 um 16:58 Uhr | Allgemein | toob
Aus gegebenem Anlass hier mal ein Verweis auf eine Meldung aus einem norddeutschen Dorf gleich um die Ecke: Schwuler Schulleiter unerwünscht. Es handelt sich hier um einen von allen Entscheidungsträgern für die Direktorenstelle einer örtlichen Schule herbeigewünschten Lehrer, der - wie ich zufällig weiß - auch privat ein prima Mensch ist. Leider scheint eine kleine Gruppe Verwirrter im Ort namens Rechterfeld genug Einfluss zu besitzen, eine solche Stellenbesetzung zu verhindern, wenn der Kandidat nicht zufällig heterosexueller Katholik ist.
Traurige Realität 2012.
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Donnerstag, 9. August 2007 um 13:40 Uhr | Allgemein | toob
...-Informatiker, um diese BILDhafte Überschrift gleich mal wieder ihres BILDhaften zu berauben. "Dipl. Inf." klingt irgendwie einigermaßen gruselig, aber das hätte mir ja auch schon länger klar sein können. Außerdem werde ich wohl noch geraume Zeit brauchen, um auf die allseits beliebte Frage "Was machstn Du so?" in Zukunft nicht mehr mit der jahrelang antrainierten Aussage "Ich studiere. Informatik - aber ich bin anders als die anderen!" zu antworten.
Jedenfalls durfte ich heute endlich meine Zeugnisse in Empfang nehmen - ein sehr erhebendes Gefühl, haha. Damit (und mit meinem demnächst auslaufenden aktuellen Job) geht natürlich einher, dass ich in wenigen Wochen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen werde. Jobs, die sich um mich bewerben wollen (gerne auch im erweiterten Themenbereich meiner Diplomarbeit), können dies formlos per Email oder postalisch unter Angabe von Gehaltsvorstellungen tun. Die erforderlichen Kontaktdaten finden sich im Impressum; auch die Nutzung des Mailformulares bietet sich an. Alle Anfragen werden sorgfältig geprüft und garantiert beantwortet.
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Sonntag, 3. Juni 2007 um 19:21 Uhr | Allgemein | toob
Heute durfte ich einen überaus attraktiven Geburtstagsgutschein einlösen. Ein Freund mit Flugschein hat mich im Motorsegler über Bremen und umzu durch den Luftraum kutschiert. Auf dem zugegebenermaßen eher schlechten Foto (ich hatte irgendwas an den Belichtungseinstellungen verpfriemelt) erkennt man klar und deutlich die Gegend um mein Elternhaus. Interessant waren auch die anschaulichen Unterrichtungen über das Verhalten beim Neustarten des Motors in der Luft sowie die dargebotene Steilkurve. Nichts für schwache Nerven, haha.
Anschließend durfte ich noch das Schauspiel eines Initiationsrituales betrachten. Einem jungen Flieger, der gerade den dritten Alleinflug und damit die erste Phase der Ausbildung abgeschlossen hat, wird zunächst ein Eimer Wasser hinten in die Hose gegossen, danach darf jeder der Anwesenden dem Geplagten auf den Allerwertesten "klopfen" (ich habe verzichtet) und zu guter Letzt bekommt er dann einen wunderschönen Unkrautstrauß fest in die Hand gedrückt, der sich vor allem durch eine Vielzahl von Disteln und Brennesseln insbesondere im Griffbereich auszeichnet. Der arme Tropf.
Für mich war es allerdings eine runde Sache.
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Freitag, 11. Mai 2007 um 13:12 Uhr | Allgemein | toob
Nachdem ich mich heute morgen bereits sehr darauf gefreut hatte, im Laufe des Tages höchstwahrscheinlich mein neues Mobiltelefon in Empfang nehmen zu dürfen, war ich doch sehr überrascht, als die durchaus attraktive Überbringerin mit nebenstehendem Karton aufwartete (links unten eine Zigarettenschachtel zum Vergleich). In Zeiten erregter Klimadebatten hielt ich einen solchen Verpackungsaufwand für durchaus nicht angemessen.
Natürlich hab' ich das Paket dennoch angenommen. Und siehe da: Neben dem in üblichen Abmessungen gelieferten Telefonkarton fand ich auch gleich noch einen DVD-Player. Erstaunlich, wo ich doch im Zuge meiner Online-Vertragsverlängerung weder eine entsprechende Bestellung getätigt noch einen Hinweis auf eine irgendwie geartete Treueprämie entdeckt hatte. Die charmante Dame vom O2-Support eröffnete mir dann aber, dass das schon seine Richtigkeit hätte; dieser DVD-Player gehöre beim gewählten Telefon (Nokia 6131) zum Lieferumfang. Na dann: Danke schön! Mein altes Gerät hat sowieso kaum noch eine Spielfilmlänge durchgehalten.
Tage gibt's! Vielleicht sollte ich heute noch schnell Lotto spielen.
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Montag, 30. April 2007 um 12:19 Uhr | Allgemein | toob
So hätte es Otto in seinem einstmals so geliebten "English for Runaways" vielleicht bezeichnet. Ich bleibe dann doch lieber beim Deutschen und sage: Ich hab abgegeben. Und zwar meine Diplomarbeit mit dem klangvollen Titel: "Die Migration auf XML/UBL beim Austausch von Bestell- und Rechnungsdaten. Eine Analyse in ausgewählten Branchen". Auf diesen Seiten habe ich nur die Einleitung veröffentlicht, dass gesamte Dokument kann aber als PDF-Datei heruntergeladen werden.
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Mittwoch, 28. Februar 2007 um 10:56 Uhr | Allgemein | toob
Nachdem ich in einem Kommentar in Zapps Blog mal wieder über Googles automatischen Übersetzungsservice gestolpert bin, habe ich mir den Spaß gegönnt, meine neueren Blogeinträge mal auf Googlisch
(Zitat Zapp?) anzuschauen.
Zu kichern gibt es da einiges, interessant aber vor allem die Übersetzung des Beitrags "Und wieder alles anders". Der Ausdruck Creative raging Erich lässt mich fragen: Was weiß Google denn bitte schön über meine Ostvergangenheit? Und ich war doch noch ein Kind.
Vielleicht ist der Übersetzungsbot aber auch einfach nur ein ziemlich kreativer Wüterich.
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Dienstag, 9. Januar 2007 um 20:10 Uhr | Allgemein | toob
Die überaus spannende (aber leider etwas zu sehr an hanebüchenen Zufällen hängende) Serie "Prison Break" hat mich zum Bastler werden lassen. Nach unzähligen Versuchen an den verschiedensten Papiervögeln präsentiere ich hier nun stolz mein erstes (anhand einer Videoanleitung entstandenes) einigermaßen PB-kompatibles Origami.
Frage: Ist das überhaupt ein Kranich? Das wird zwar in der Serie immer behauptet, irgendwie scheint es aber doch eher ein Schwan zu sein. Im Netz wird häufig auch von der Scofield-Ente gesprochen geschrieben. Wie auch immer, ich teste jetzt mal, ob das Ding auch schwimmt.
Nachtrag: Jawoll, das Biest hält sich tatsächlich ganz gemütlich über Wasser und dreht dabei sogar ohne sichtbaren Wellengang elegant seine Runden.
Nachtrag: Nach nunmehr rund zwanzig Minuten im kalten Waschbecken neigt sich seine Zeit dem Ende. Ein Großteil der Flügel hängt bereits traurig unter der Wasseroberfläche; ich nehme mal an, dass sich der restliche Vogel gleich anschließt.
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Mittwoch, 4. Oktober 2006 um 13:12 Uhr | Allgemein | toob
Ein traumhafter Tag: Zwar bin ich jetzt dreißig und damit alt und trotzdem noch erfolglos, aber immerhin auch stolzer Besitzer einer Samsung Digimax i6 PMP. Ein sensationelles Geschenk.
Noch überfordern mich die Möglichkeiten ein bisschen - ich bin ja kein Fotograf - und muss mich deshalb erstmal da reinfuchsen. Das macht aber einen Heidenspaß, wahrscheinlich gehöre ich ab jetzt zu den Nerds, die nur noch wild knippsend durch die Gegend laufen.
Ein erstes Bild sei hier schon mal gezeigt, die Nachbearbeitung ist noch ein bisschen schlampig, aber damit kann ich mich ja jetzt nicht aufhalten. Ich muss schließlich die Gegenwart festhalten!
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Dienstag, 13. Juni 2006 um 20:23 Uhr | Allgemein | toob
Eigentlich könnte ein sommerlicher Dienstag ja ein ganz feiner Tag sein. In der nachmittäglichen Gluthitze erst ein paar Stunden arbeiten, danach dann ab zum Fußballspielen in den Bürgerpark. Nicht aber heute.
Da ich dienstags bis 18 Uhr eben arbeiten muss und das Kicken eigentlich um die gleiche Zeit losgehen soll, bin ich darauf angewiesen, recht zügig mit dem Fahrrad zur Wiese zu gelangen. Das geht natürlich nur, wenn nicht gerade der Schlüssel im Fahrradschloss abbricht. Nach einer Viertelstunde wilder Bastelversuche (möglicherweise fehlte mir einfach auch die nötige Gelassenheit) entschied ich mich dann, den Weg schleunigst zu Fuß zurückzulegen. Da ich den herkömmlichen Pfad bereits einige Male mit dem Rad gefahren war, konnte ich recht sicher sein, dass es auch kürzere Wege geben muss. Das war das nächste Malheur.
Mein erster (zugegeben noch ziemlich naiver) Versuch bestand in einem von mir selbst geschlagenen Trampelpfad irgendwo in der Uniwildnis und endete bereits nach einem mannshohen Brennesselfeld, einigen Löchern in der leichten Sommerbekleidung sowie Mund, Nase und Augen voller Insekten vor einem so nicht durchquerbaren Tümpel. Selbstverständlich zog ich daraus meine Lehren. Die nächste Abkürzung sollte hinter einem bereits bestehenden Pfad durch's Unterholz lauern. So jedenfalls hatte ich mir das gedacht. Erstaunlicherweise traf ich hier sogar auf Menschen.
Die erste Begegnung ließ mich einen jungen Afro-Europäer passieren, der sich, so meinte ich zunächst, ja vielleicht auch verlaufen hatte. Zwei, drei Gebüsche später aber musste ich vermuten, dass er vielleicht eher die Funktion eines Wachhabenden innehatte (wenn ja, dann wurde ich anstandslos durchgelassen). Hier erwarteten mich nämlich zwei splitternackte Herren mittleren Alters. Ich kann nicht sagen, ob sie mich eher argwöhnisch oder doch voller Vorfreude betrachteten, da ich es für angezeigt hielt, diese zweite Abkürzung jetzt abzukürzen (im Sinne von abzubrechen).
Doch der Nackten nicht genug! Einen letzten verzweifelten Versuch wollte ich mir noch gönnen. Dieser führte mich dann direkt über den FKK-Strand des Stadtwaldsees (ich kenne mich in dieser Ecke Bremens einfach nicht genug aus). Erstaunlich, dass an derlei Stränden mit all ihren nackten Unformen ausgerechnet die Leute mit schamroten Kopf rumrennen, die komplett bekleidet, den Blick starr auf den Boden geheftet, die Szenerie betreten, um sie dann schleunigst wieder zu verlassen. Leute wie ich eben.
Wenigstens erreichte ich so einige Minuten später die Fußballwiese. Überflüssig zu bemerken, dass keiner mehr da war; ich hatte mich ja auch schon seit einer Dreiviertelstunde nicht mehr getraut, auf die Uhr zu schauen (zumal ich beim letzten Mal der einzige war, der einen Ball mithatte - ohne Ball wartet halt niemand eine Stunde auf das mögliche Zustandekommen einer ungezwungenen Bolzrunde). So bin ich dann (jetzt wenigstens mit dem Ball am Fuß) gemütlich nach Hause getrottet. Wahrscheinlich habe ich derart mehr Kilometer am Ball zurückgelegt, als das bei einem Spiel der Fall gewesen wäre. Wirklich schön war es trotzdem nicht.
Einziger Trost: Meine WM-Tipps für den heutigen Nachmittag lauteten bei Südkorea - Togo 2:1 und im Spiel Frankreich - Schweiz 1:1. Es gab also einige Punkte.
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Samstag, 20. Mai 2006 um 16:03 Uhr | Allgemein | toob
Ich hab gewonnen! 12,30€! Abzüglich 5€ Einsatz dann allerdings nur noch 7,30€. Und abzüglich der dann reinvestierten 5€ für die heutige Samstag-Ziehung noch 2,30€ (natürlich plus die Chance auf einen Millionengewinn). Es bleibt also vor allem das gute Gefühl: Lotto liegt mir.
Dass es überhaupt zu diesem ersten Gewinn kommen konnte, verdanke ich dann auch gleich meiner Unerfahrenheit: Auf dem ersten von mir ausgefüllten Schein gingen die Kreuzchen viel zu weit über die Kästchenbegrenzungen hinaus - ungültig. Beim zweiten Versuch hab ich dann versehentlich einen Systemschein genommen; erst beim dritten hat alles gepasst, zum Glück.
Nachtrag: Der nächste Dreier ist eingefahren. Leider stehen die Quoten noch nicht auf der Lottoseite. Es sieht aber so aus, als würden drei Richtige im Regelfall eher einen Gewinn zwischen acht und zehn Euro bringen, der letzte Mittwoch muss da also schon ein Ausreißer gewesen sein. Aber egal, damit ist der Einsatz auf jeden Fall wieder drin und der nächste Schein finanziert.
PS: Es waren diesmal nur 8,50€.
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Freitag, 21. April 2006 um 00:23 Uhr | Allgemein | toob
Vor gut einem Monat bereits hat man zum ersten Mal von den sogenannten "Heimatschachteln" gehört, die in einem bisher beispiellosen Modellversuch an ehemalige Bürger der Stadt Magdeburg verschickt werden sollen. Angekündigter Inhalt: Kneipen-Gutscheine, Produktproben und sogar Kühlschrankmagneten!
Nun lebe ich zwar schon gut zwanzig Jahre nicht mehr in der Haupstadt Sachsen-Anhalts (damals noch "Bezirk Magdenburg"
, dennoch aber verbindet mich eine Menge mit dieser. Einmal war ich sogar Fahnenträger bei einem Appell der Jungpioniere meiner Schiller-Schule. Und den Balljungen bei einem Freundschaftsspiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Bayer Uerdingen (damals noch "Nichtsozialistisches Wirtschaftsgebiet"
habe ich auch schon gegeben. Daraus sollten sich doch wohl einge Ansprüche ableiten lassen.
Meine Bitte an die Initiatoren also: Könntet Ihr Euch mit dem Verschicken etwas beeilen? Ich werde die gesetzte Altersspanne der Empfänger (18 - 30 Jahre) nämlich in wenigen Monaten für immer verlassen. Und es ist ja nicht so, dass es um nichts geht. Gerade die entwurzelten Endzwanziger (ausgebildet, aber noch ohne Eigenheim) könnten dazu beitragen, die strukturschwachen Gebiete zu guter Letzt in die versprochenen blühenden Landschaften zu verwandeln (die natürlich weiterhin vom regelmäßigen Elbe-Hochwasser bedroht sein werden).
Und wenn es nicht klappt, dann hängen wenigstens an unzähligen Kühlschränken in aller Herren Bundesländer kleine Magdeburger Magneten. Das ist doch schon mal was!
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Donnerstag, 16. März 2006 um 23:27 Uhr | Allgemein | toob
Ich: "Guten Tag. Reinhardt."
Sie: "Helmer."
Ich: "Nein, Reinhardt!"
So hat es sich zugetragen. Warum ich auf die dämliche Idee komme, dass die gute Frau meinen Namen (auch noch falsch) wiederholt, anstatt einfach ihren eigenen zu nennen, wird ein Geheimnis bleiben. Und dann sagt sie auch noch sowas wie "Die Studenten stellen sich ja immer gleich mit Vornamen vor und duzen sich immer." Dabei ist Reinhardt ja mitnichten mein Vorname. Dennoch hat sie so geistesgegenwärtig reagiert und sich auch mit Vornamen vorgestellt (wie ich später erfahren habe). Eine Frau, die Helmer heißt, das kann ja keiner ahnen. Dieses Gespräch hat mich doch mächtig verwirrt. Nach ihrer Bemerkung bezüglich der Vornamen wollte ich erst noch etwas sagen wie "Naja, ein paar Manieren haben wir ja schon beigebracht bekommen". Zum Glück hab ich das unterlassen, das hätte wohl alles noch unklarer gestaltet.
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