Wo bleibt eigentlich meine Heimatschachtel?
Freitag, 21. April 2006 um 00:23 Uhr | Allgemein | toobVor gut einem Monat bereits hat man zum ersten Mal von den sogenannten "Heimatschachteln" gehört, die in einem bisher beispiellosen Modellversuch an ehemalige Bürger der Stadt Magdeburg verschickt werden sollen. Angekündigter Inhalt: Kneipen-Gutscheine, Produktproben und sogar Kühlschrankmagneten!
Nun lebe ich zwar schon gut zwanzig Jahre nicht mehr in der Haupstadt Sachsen-Anhalts (damals noch "Bezirk Magdenburg"
, dennoch aber verbindet mich eine Menge mit dieser. Einmal war ich sogar Fahnenträger bei einem Appell der Jungpioniere meiner Schiller-Schule. Und den Balljungen bei einem Freundschaftsspiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Bayer Uerdingen (damals noch "Nichtsozialistisches Wirtschaftsgebiet"
habe ich auch schon gegeben. Daraus sollten sich doch wohl einge Ansprüche ableiten lassen.
Meine Bitte an die Initiatoren also: Könntet Ihr Euch mit dem Verschicken etwas beeilen? Ich werde die gesetzte Altersspanne der Empfänger (18 - 30 Jahre) nämlich in wenigen Monaten für immer verlassen. Und es ist ja nicht so, dass es um nichts geht. Gerade die entwurzelten Endzwanziger (ausgebildet, aber noch ohne Eigenheim) könnten dazu beitragen, die strukturschwachen Gebiete zu guter Letzt in die versprochenen blühenden Landschaften zu verwandeln (die natürlich weiterhin vom regelmäßigen Elbe-Hochwasser bedroht sein werden).
Und wenn es nicht klappt, dann hängen wenigstens an unzähligen Kühlschränken in aller Herren Bundesländer kleine Magdeburger Magneten. Das ist doch schon mal was!